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Samstag, 10. Februar 2018

Der Tag ist gekommen

wo ich einzelne Seiten im Netz vergrößere weil es dann angenehmer zu lesen ist.

Schwerdalt. Verdammt.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Das Fläschchen der Völlerei

Herr Soulweepr hat gefragt, gegen was man seine Seele eintauschen würde, wenn man sie eintauschen würde.

Solch hypothetische Spiele liebe ich ja und entscheide mich nach kurzem Abwägen für das Fläschchen der Völlerei.

Dieses Fläschchen wird stets gefüllt sein mit Ihrem Lieblingsalkohol,
egal wieviel Sie daraus trinken.

Das Tragen dieses Fläschchens führt zu allmählich immer größer werdender Fitness,
und Sie werden diese schlanke Figur beibehalten, egal wieviel Sie essen oder trinken.

Sie werden nicht länger schlafen müssen um ausdauernd zu sein, und zudem
wird Ihr Körper resistent gegen die meisten Krankheitsformen werden.


Fitness selbst ist für mich zweitrangig - die mit der Fitness einhergehende Gesundheit des Körpers und gleichzeitig die Resistenz gegen die meisten Krankheiten reizen mich am allermeisten. Denn was soll ich mit Reichtum oder einem großen Wissen wenn es mir nicht gut geht? Und im Umkehrschluss kann ich mir Reichtum erarbeiten, wenn ich einen gesunden und resistenten Körper habe.
Die Völlerei selbst hingegen reizt mich nicht. Ich esse auch jetzt schon was ich will und bis ich satt bin, ich mache keine Diäten und ich habe nicht das Gefühl, auf irgendwas verzichten zu müssen um meinen aktuellen Körper zu erhalten.

Bleibt die Frage, welche Krankheitsformen ausgenommen sind von dem Deal. Vielleicht überlege ich es mir ja noch mal und behalte meine Seele. ;)

Montag, 29. Januar 2018

Smart home

Ist irgendwie noch gar nicht so lange her, dass ich darüber zuletzt nachdachte.

Irgendwie hört man von vielen Seiten dass sie irgendwelche Alexas oder Googleviecher zu Hause haben und ich frage mich, was da eigentlich der Grund ist, dass jemand sagt "Das muss ich haben!" also was ist der Mehrwert davon?
Mal abgesehen davon, die künftige Exfreundin ärgern zu wollen


Geht es in erster Linie nur um den drahtlosen Lautsprecher, der die gestreamte Musik vom schrabbeligen Handy drahtlos in den Raum bringt? Ist der Sound der Dinger so gut oder besticht da eher der Preis im Vergleich zum doch eher teuren Sonos und Konsorten?
Oder ist es die Möglichkeit, Licht und andere Geräte zu steuern ohne aufstehen und/oder einen Knopf drücken zu müssen? Aber dann müssen die Geräte ja auch alle im gleichen Netzwerk hängen - ist das schon so verbreitet dass ich das verpasst habe oder sind die Mehrkosten da überschaubar?

Ist es wirklich so praktisch, einem Lautsprecher eine Frage zu stellen statt manuell zu googlen oder gar nachzuschlagen oder jemanden zu fragen?

Siri ist ja auch so ein Fall - wozu braucht die eine Internetverbindung wenn der Befehl lautet "Wahlwiederholung"? und warum springt "hey Siri" also die Analogie zu Echo und Alexa auch an wenn man nicht "hey Siri" sagt sondern zum Beispiel lacht?

Bei meinem Onkel stand damals die komplette Brockhausreihe auf dem Schrank. Da konnte man alles nachschlagen. Aber irgendwie war das nicht nötig, als Kind fragt man ja dann doch eher die Erwachsenen. Das Googlen der Kinder halt.

Als Kind verschlang ich Bücher und das was da nicht drin stand, lernte ich aus Erfahrung. Zum Beispiel, rechtzeitig zu spüren bevor das Pony anfängt zu buckeln. Oder an welcher Stelle man den Verkehr auf der kommenden Kreuzung vorher sehen konnte um rechtzeitig zu bremsen oder wahlweise mit über 70 Sachen den Berg hinunter über die Kreuzung zu brausen auf dem Mountainbike. Das steht in keinem Buch. Das sagt einem aber auch kein Lautsprecher mit Direktleitung zu Google oder Amazon.

Ich bin schon lange auf dem Stand, dass ich nur noch die Dinge mit Strom kaufe, die wirklich unverzichtbar sind oder deren praktischer Nutzen größer ist als deren Nachteile. WLAN-Drucker finde ich zum Beispiel praktisch, weil ich nicht nur vom Schreibtisch aus arbeite und weil es mehr Endgeräte als Drucker gibt.
Ein elektrischer Milchaufschäumer gehört zu den wenigen Luxusgegenständen, die ich vermisse, seit der damalige das Zeitliche gesegnet hat. Also nicht so ein Ding zum reinhalten der mit erheblichem zeitlichen Aufwand nur mäßig festen Schaum macht sondern ein spülmaschinengeeigneter Behälter der genug festen Schaum macht, um 2 Latte Macchiato gleichzeitig zu machen. Aber: der ist nu schon etliche Monate kaputt und Kaffee kann man durchaus auch so trinken.

Eine bluetooth-Freisprecheinrichtung die auch laute Motorgeräusche so rausfiltert, dass man sich wiederholungsfrei verstehen kann steht auf der unverzichtbaren Shoppingliste.

Ich erkenne den Mehrwert von digital und per App zu steuernden Heizungsthermostaten durchaus an, auch dass man per App vergessene Lampen ausschalten kann und Alarmanlagen steuern kann, ist durchaus praktisch wenn man zu faul zum aufstehen ist oder morgens so zerstreut, dass einen erst das Handy im Büro erinnern muss, dass man wieder nicht geschaut hat, bevor man die Tür hinter sich ins Schloss gezogen hat. Aber ist der Komfortgewinn durch drahtlose Apps wirklich so viel größer, dass es den Preis (nicht nur den finanziellen) rechtfertigt?  Und reicht es dann, die Sachen per Smartphone zu steuern oder kann ein Google home oder Alexadingens so viel mehr?



 Ich bin übrigens für die Einführung von Orwells "1984" als Pflichtlektüre in allen Schulen.

Samstag, 27. Januar 2018

Wochenendgedanken.

Die Spülmaschine läuft, die Kehrwoche ist gemacht, das Auto ist geputzt. Der Blick auf die Uhr verrät mir, dass es kurz vor 9 ist und damit gleich endlich die Zeit wo man ins Bett gehen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, den Abend verschenkt zu haben.

In Wirklichkeit sind die Nächte gerade zu kurz für meinen Schlafbedarf und ich habe was nachzuholen. Ich denke zurück an meine Klassenkameradin aus der Grundschule, die Zeit ihres Lebens immer einen Mittagsschlaf gemacht hat. Irgendwas hat sie richtig gemacht aber in Kinder- und Jugendtagen haben wir uns über sie lustig gemacht. Mittagsschlaf, wie uncool. Pfft.

Ich lese in einigen wenigen, anderen Blogs. Kommentiere nur selten. Der Googleaccount zickt nach wie vor auf dem Handy und ich habe nicht mal Lust, da auf Fehlersuche zu gehen. Dann isses halt so. Manchmal denke ich mir "Bloggen wäre geil" aber immer wenn ich davor sitze, weiß ich nicht worüber ich schreiben soll.

Heute morgen sprach ich kurz über die ehemals Beste aber es ist Salz in einer Wunde, die nur oberflächlich zu ist. Ich hatte Mühe, den Kloß in meinem Hals, die brüchige Stimme zu verstecken und wechselte das Thema.

Nach ein bisschen Youtube (Jochen Malmsheimer und Hazel Brugger) ist es nun 21:44 und ich verabschiede mich ins Bett. Jetzt defintiv ohne schlechtes Gewissen, dafür mit ganz müden Augen.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Den Bach runter verflossen.

Bis vor ein paar Tagen dachte ich, dass es nur der Blognachbarin mit dem Sack überm Kopf so geht, dass ihre Verflossenen ihr regelmäßig schreiben.

Bis abends mein Handy piepste und der Herr Herzscherbenhaufen mir ein Kompliment für mein Lächeln auf meinem Profilbild machte. Was sich seit einem halben Jahr nicht geändert hat.

weia.
Danke, aber - weia. /o\

Mittwoch, 17. Januar 2018

7 days, one week

Montag - Etwas bestellt, was am besten morgen da ist. Per Sofortüberweisung gezahlt. Extra einen teureren Versender genommen der schnelle Lieferzeiten verspricht. Ihr ahnt schon, was kommt.
Der Orthopäde meines kleinsten Misstrauens eröffnet mir, dass mein Problem ein mechanisches ist und falls ich die Schmerzpunkte nicht zufällig selbst in den Griff kriege, da nur noch eine OP hilft. Die mich knapp 2 Monate flach legen wird. Ich denke zurück an die letzten 2 Jahre mit Schmerzen, teilweise so sehr, dass mir die Beine weggeknickt sind. Was sind da schon 2 Monate wenns dann gut ist?

 Dienstag - morgens kommt eine Mail, dass das Geld eingegangen sei. WTF? Leute, wofür genau bietet ihr die Sofortüberweisung an? Das was ihr macht ist normales Vorkassegebaren.
Aus Frust baue ich ein Regal in der Wohnung auf. Herr Zimmermanns Kommentar: "ich dachte mir schon, dass du damit nicht wartest, bis ich da bin"

 Mittwoch - rufe ich in dem Saftladen an. "Moment, ich frage nach *Fahrstuhlmusik* Ihre Bestellung geht heute noch raus, sie kriegen dann eine Mail" - "wenn die Bestellung heute erst raus geht, ist sie morgen erst da. Sie versprachen 1-3 Tage Lieferzeit" "Ja aber es war ja erst am Dienstag Geldeingang" "Junger Mann, ich habe per Sofortüberweisung bezahlt. Geldeingang bei Ihnen war am Montag. Wenn sie das erst Dienstags abrufen, ist das nicht mein Problem!" "Ja aber wir sind immernoch in den 3 Tagen."  -.-
Inzwischen fand Herr Zimmermann raus, dass der Laden einige schlechte Bewertungen hat wegen seiner Lieferzeiten. Auch am späten Abend war noch keine Versandbestätigung da.
 
Donnerstag - Telefonat um 10:12 Uhr. Es geht dran - der Anrufbeantworter. "Sehr geehrte Kunden, sie rufen außerhalb unserer Servicezeiten an. Diese sind von 10-12 Uhr und von 13-16 Uhr"
Ich beschließe, denen den Arsch aufzureißen aber vermutlich wissen sie das schon und lassen deshalb den AB weiterlaufen. Aus Frust hänge ich eine Lampe auf.
Später versuche ich es erneut, lande nach einigem Tuten in einer Warteschleife die mir sagt, der nächste freie Mitarbeiter stünde mir in Kürze zur Verfügung. Dieser hat aber keine Lust auf mich sondern wirft mich nach einer Minute und zwölf Sekunden aus der Warteschleife. Der nächste Versuch endete damit, dass ich hörbar mehrmals von Warteschleife zu gehaltenen Verbindung hin und her geschaltet wurde ohne dass sich jemand herabließ, ein Wort zu sagen. Dann war wieder der AB dran mit bekanntem Text. Später haben sie ihn geändert auf "wir haben gerade Inventur und können nicht ans Telefon gehen." Ich schreibe einen Widerruf.

Freitag - Ich bekomme schon morgens eine Bestätigung meines Widerrufs. Man storniere die Bestellung und die Buchhaltung kümmere sich um die Rücküberweisung. Aha. Also war das Ding IMMER NOCH NICHT abgeschickt. Saftladen. Mal sehen wie lange sie brauchen um das Geld zurück zu überweisen.
Die Wäsche dreht sich, das Bett ist frisch bezogen. Fehlt nur noch Herr Zimmermann. Sehr. Und wie sehr.

Samstag kommt endlich Herr Zimmermann heim. Das feiern wir ganz zweisam.

Sonntag, 14. Januar 2018